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B  A  L  A  F  Ò

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U N S E R E    P L Ä N E


Wir planen nun diese musikalische Begegnung zu vertiefen. Es sollen neue, gemeinsame Kompositionen entstehen. Zentral ist dabei für uns alle - sowohl für die Burkinabe, als auch die deutschen Künstler -, dass eine Formatierung traditioneller Afrikanischer Musik für den Europäischen Weltmusikmarkt nicht stattfinden darf. Das Besondere der Lobi-Musik ist der Bogen zwischen alten musikalischen Wurzeln und der zugleich sehr futuristischen, zeitgenössischen Vision der Musik. Diese musikalische Welt soll Basis für die gemeinsamen Kompositionen sein. Ausgangspunkt für diese Idee ist unsere These, das sowohl die Balafon-Musik der Lobi als auch die freie Experimental- und Improvisationsmusik Europas teilweise auf gleiche musikalische Wurzeln zurückzuführen sind, sich aber seit Jahrtausenden durch Verschiebungen aller Art in extrem unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Es geht darum zwei lose Enden menschlicher Kultur miteinander zu verbinden. Letztendlich dient die Musik als Kommunikationsmittel, durch das wir versuchen möchten, uns auf tiefergehenden Ebenen zu verständigen und auszutauschen, um gemeinsam eine Art Zukunftsmusik zu entwickeln, die letztendlich auch durchaus im Club- und anderen zeitgenössischen Musik-Kontexten funktionieren kann.

Konkret wollen dafür im Frühjahr Schneider TM, Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten u.a.) und Hanno Leichtmann (Static, Denseland u.a.) in Burkina Faso mit Martin Kanisè, Bebe Aimè und Christian Diebougou zusammen arbeiten und ihre Kompositionen in einem mobilen Tonstudio in Gaoua aufnehmen. Im Folgenden soll die Produktion des Albums in Deutschland durchgeführt werden. Für den Herbst ist eine Konzertreihe in Deutschland und Europa, sowie in Burkina Faso und Mali geplant (zusammen mit der Veröffentlichung des Albums "Kparr Diré" (Arbeitstitel)). Nicht zuletzt soll dieses Projekt - wie auch schon unsere Recherchereise - filmisch dokumentiert werden.

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